Posts Tagged ‘krank’

Baustelle Body

30Mai09

• WIRsein • Es ist zum Mäusemelken. In diesem Jahr geht es wirklich vom Regen in die Traufe. Die nächste Augen-OP findet in bisher unbekannter Zukunft statt, dass heisst, mein hübsches Provisorium wird mich noch eine Weile begleiten. Also liebe Gaffer, noch ganz viel Zeit mich anzustarren. Aber denkt mal darüber nach: Wenn ein Brillenglas [...]


• WIRsein • An der Uni in Kiel reicht ein Attest vom Arzt jetzt nicht mehr aus, um sich für einen Prüfungstermin zu entschuldigen. Statt dessen müssen die Studenten ihre Ärzte von der Schweigepflicht entbinden und ein Formular ausfüllen lassen, auf dem die Krankheistsymptome angegeben werden müssen. Dass dies ein tiefgreifender Eingriff in die Privatsphäre [...]


Auf der Couch

21Okt08

• ALLTAGsein • Bei der StudiVZ Umfrage kam heraus, Studenten sind gar keine Langschläfer. Studium und Nebejob ergeben nicht selten eine 40Stundenaufwärts-Woche. Stress und Burnout sind keine Seltenheit. Drei Tage auf der Couch sind die absolute Ausnahme. Lassen einem viel Zeit zum Nachdenken. Zum Beispiel darüber, warum ich da gelandet bin. Ich bin ja kein großer Anhänger [...]


• GESPANNTsein • Was tut man nicht alles für den Liebsten! Beispiel: Man geht in einen Kinofilm über den Sänger einer Band deren Musik man nicht besonders mag.
Englische Tristesse der 70er, ein paar Drogen und eine junge Liebe sind Ausgangspunkt für diese Besser-Soap, die nur wegen ihrer Schwarz-weiß-Verfilmung seriös daher kommt. Und dann schaue [...]


Spittelmarkt. Die U2 rollt zu beiden Seiten in den Bahnhof, die Türen gehen auf. Ein Mann schreit: „Geh mal zum Arzt! Du bist ja wohl nicht mehr ganz sauber!“ Alle schauen verwundert, ich sehe nicht, zu wem er schreit. „Kann ja wohl nicht wahr sein! Du hast doch wohl total einen an der Klatsche!“ Ein [...]


Gestern bin ich mal aus dem schönen Neukölln zur Uni gefahren. Nichtsahnend stieg ich am Hermannplatz noch nichtmal in die berüchtigte U8. Umso verwunderlicher, was etwa 3 Stationen später geschah: Eine alte Frau steigt ein, fettige Haare, ungepflegtes Äußeres, Kunstpelzmantel und zwei große Plastiktüten. Sie setzt sich auf den einzig freien Platz, den neben mir. [...]