Archive for the 'Alltag' Category

Ganz nah.

04Jun08

• LEBENDIGsein • Am Anfang hatte ich so meine Zweifel: Reicht der Platz, reicht die Zeit? Ich meine, das wäre ein Riesenschritt, und ich würde mir die Entscheidung dagegen bestimmt nicht leicht machen. Immerhin würde das nicht nur Stress für mich bedeuten, wenn es nicht klappt.
Aber ich, also wir, haben’s einfach gemacht und sind zusammen [...]


• ALLTAGsein • Der Schreibtisch. Ungeahnte Weiten. Gerade entdeckt: Fotos von unserem Kurzurlaub im Februar, ein Feuerzeug, Wohnungsanzeigen im Prenzlauer Berg, Bonuspunkte von Real, eine SIM-Karte, die Abstimmungsbenachrichtigung für den Volksentscheid über den Flughafen Tempelhof, ein Schreiben vom Anwalt zu erledigen bis morgen, Notitzen für die letzten zwei Hausarbeiten, einen Kassenbon über 54,72 Euro für [...]


• ALLTAGsein • Die BVG streikt und die S-Bahn und die anderen machen mit, ab Montag. Das kann man auch bei Plaste lesen. Direkt aus der Haupstadt jetzt ein kleines Schreckensszenario, wie das in der Tat Montag aussehen könnte:
Sonntagabend: Die Straßen menschenleer, Totenstille. Eine Katze huscht um die Ecke, ein Mülleimerdeckel fällt scheppernd zu Boden. Durch [...]


Fahrkartenkontrolle. Eine nette junge Frau geht durch den Wagen, kontrolliert gewissenhaft. Eine ältere Dame hat ganz offensichtlich vergessen, ihren Fahrschein zu entwerten. Die junge Frau erklärt geduldig, dass das aber sein müsse, und auch so auf dem Ticket vermerkt sei, sie will gerade weiter, da schreit der Mann neben mir: “Ja wollen’se den Fahrschein jetz’ sehen, [...]


Spittelmarkt. Die U2 rollt zu beiden Seiten in den Bahnhof, die Türen gehen auf. Ein Mann schreit: “Geh mal zum Arzt! Du bist ja wohl nicht mehr ganz sauber!” Alle schauen verwundert, ich sehe nicht, zu wem er schreit. “Kann ja wohl nicht wahr sein! Du hast doch wohl total einen an der Klatsche!” Ein [...]


• ALLTAGsein • Um sechs Uhr bin ich aufgestanden, habe einen extrastarken Mate-Tee gemacht mit dem Vorsatz, heute endlich mal beide Seminare wach durchzuhalten. Nach dem Frühstück los zur U-Bahn, schnell noch die letzten Zeilen von “Absence and the unfond heart. Why people are less giving than they might be” von Judith Lichtenberg überflogen, dann [...]