• MUSIKseinNach gut und gerne vier Wochen Wartezeit lag sie da, im Luftpolster: einsam, quadratisch, gut. Das besonders rauchige Hörvergnügen, das auch Nichtraucher nicht stört. Einziges Auswahlkriterium für Musik ist bei mir ja die Stimme, deshalb schrecke ich nicht zurück vor Folk-Jazz-irgendwas, das da nun beständig aus meiner Anlage säuselt. Ja, säuselt. Defintiv Herzpazientenkompatibel ist Ray Lamontagne’s „Trouble“ von 2004. Ein bisschen wie ein trauriger alter Hippie fühle ich mich – der bärtige Mann hat mich verzaubert. Er weiß, wie das läuft, singt über Liebe, Leid und Ungerechtigkeit. Last.fm hat mir den empfohlen, als ich ähnliche Interpreten wie Damien Rice suchte. Denen, die Damien Rice hören und sonst Indie, denen erteilt Ray eine Absage. Was der macht ist eher ländlich. Viel kann man dazu nicht sagen, vielleicht hört ihr einfach rein:

Ray Lamontagne: Jolene



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